Eine Woche, die weit über das Training hinausgeht: Unsere Kids beim Kids Camp 2026 in Parchim 

Eine Woche Speedway, viele gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Zeit, um voneinander zu lernen: Auch in diesem Jahr war der MSC Vier Tore wieder mit einer großen Gruppe beim Kids Camp auf dem Mecklenburgring in Parchim vertreten. 

Den traditionellen Auftakt bildeten am 25. Juli 2026 die Kids Games. Nach einem Tag Pause begann am Montag das eigentliche Kids Camp, das vom 27. bis 31. Juli 2026 stattfand. Organisiert wurde die Woche von Matthias Lehmann, den Drift Kids Parchim und dem MC „Mecklenburgring“ Parchim. 

Für uns als MSC Vier Tore ist diese Woche längst zu einem festen Bestandteil des Jahres geworden. Nicht nur, weil unsere Nachwuchsfahrer dort mehrere Tage unter professioneller Anleitung trainieren können. Das Camp bringt Kinder, Eltern, Trainer, Helfer und Vereine zusammen – auf der Bahn, im Fahrerlager und bei den gemeinsamen Aktivitäten nach dem Training. 

Acht unserer Kids waren dabei 

Insgesamt nahmen in diesem Jahr acht Kinder des MSC Vier Tore am Camp teil. 

In der PW50-Klasse waren Ben-Finley, Emilio-Valentino und Joline dabei. Mit den 85-ccm-Maschinen gingen Mason, Nele-Sophie und Lana auf die Bahn. Fiete trainierte sowohl in der 500R- als auch in der offenen 500-ccm-Klasse, während Jasper in der offenen 500-ccm-Klasse teilnahm. 

Gemeinsam mit Eltern, Trainern, Mitgliedern des Vorstands und Fans waren über die Woche verteilt rund 30 Personen aus dem Umfeld des MSC Vier Tore in Parchim vor Ort. Natürlich können aus zeitlichen, beruflichen oder persönlichen Gründen nie alle über die gesamte Woche dabei sein. 

Unsere neuen Schützlinge, die erst in diesem Jahr mit dem Sport begonnen haben, konnten aus terminlichen Gründen noch nicht am Camp teilnehmen. Sie freuen sich aber bereits darauf, hoffentlich beim Kids Camp 2027 mit dabei zu sein. 

Anfänger und erfahrene Fahrer lernen gemeinsam 

Wir haben Matthias Lehmann, Vorsitzender des MC „Mecklenburgring“ Parchim und einer der Hauptorganisatoren, gefragt, was diese Woche für ihn so besonders macht. 

Seine Antwort beschreibt den Grundgedanken des Camps sehr gut: 

„Das Besondere am Kids Camp ist, dass Kinder – egal ob Anfänger oder ‚Profi‘ – eine Woche lang zusammen trainieren können und auf der Bahn sowie neben der Bahn voneinander lernen.“ 

Die unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmer sind dabei kein Hindernis, sondern ein wichtiger Teil des Konzepts. Jüngere und neue Fahrer können sich viel von denjenigen abschauen, die bereits länger im Bahnsport unterwegs sind. Gleichzeitig verbringen die Kinder nicht nur die Trainingszeit miteinander, sondern wachsen auch bei den gemeinsamen Aktivitäten und Abenden als Gruppe zusammen. 

Auch für Eltern und Betreuer bietet die Campwoche viele Möglichkeiten zum Austausch. Die genauere Beschäftigung mit den verschiedenen Nachwuchsklassen und der Frage, wie es nach der PW50- oder 85-ccm-Klasse weitergehen kann, zieht sich dabei durch die gesamte Woche. 

Training mit Jörg Tebbe und Noel Koch 

Mit Jörg Tebbe und Noel Koch als Co-Trainer hatte das Camp erneut ein Trainerteam, das mit den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen arbeiten konnte. 

Matthias Lehmann sieht in beiden auch für die kommenden Jahre wichtige Partner, um das Niveau des Camps hochzuhalten. Denn einen geeigneten Trainer zu finden, der nicht nur über sportliche Erfahrung verfügt, sondern auch mehrere Tage mit Kindern unterschiedlicher Leistungsstände arbeiten kann, ist keineswegs selbstverständlich. 

Trainiert wurde nicht einfach nur durch möglichst viele Runden. Die Kinder sollten an ihrer Fahrtechnik arbeiten, unterschiedliche Linien kennenlernen und verstehen, warum bestimmte Abläufe auf der Bahn funktionieren – oder eben noch nicht funktionieren. 

Aus den Reihen unserer 85-ccm-Gruppe wurde besonders das Training mit Jörg Tebbe hervorgehoben. Nele-Sophie gefiel, dass sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag gefahren wurde und die Kinder nicht nur von den Trainern, sondern auch voneinander lernen konnten. 

Neben dem Camp war für sie ihr erstes Rennen in diesem Jahr ein weiterer besonderer Moment. Dieses Rennen fand nicht in Parchim statt, gehört für sie aber trotzdem zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Saison. 

Erstmals auch die 500R- und 500-ccm-Fahrer 

Eine wichtige Neuerung war in diesem Jahr, dass erstmals auch Fahrer der 500R- und der offenen 500-ccm-Klasse am Camp teilnehmen konnten. 

Damit wurde eine Lücke geschlossen, die nach dem Wechsel aus der 85-ccm-Klasse entstehen kann. Kinder und Jugendliche entwickeln sich weiter, wechseln auf größere Motorräder und benötigen auch in dieser Phase regelmäßiges und gezieltes Training. 

Aus Sicht von Jasper und seiner Familie war genau diese Erweiterung einer der wichtigsten Punkte des diesjährigen Camps. Für sie ist Parchim eine in Deutschland nahezu einmalige Möglichkeit, mehrere Tage hintereinander unter Anleitung zu trainieren, Theorieeinheiten zu erhalten und gleichzeitig als Gemeinschaft Zeit miteinander zu verbringen. 

Der Wunsch für die Zukunft ist deshalb klar: Das Camp soll noch lange erhalten bleiben und auch die größeren Klassen sollen dauerhaft ihren Platz darin finden. 

Als mögliche Weiterentwicklung wurde zudem ein weiterer Trainer genannt. Bei über 30 Teilnehmern könnte ein größeres Trainerteam die Aufgaben noch besser aufteilen und gezielter mit den unterschiedlichen Gruppen und einzelnen Fahrern arbeiten. 

Gleichzeitig betonte Jaspers Familie ausdrücklich, wie gut das Camp bereits organisiert ist: 

„Parchim macht da echt einen mega Job.“ 

Auch die Eltern mussten arbeiten 

Das Kids Camp ist kein Angebot, bei dem die Kinder morgens abgegeben und nach dem Training wieder abgeholt werden. Die gesamte Woche lebt davon, dass alle mithelfen. 

Eltern und Betreuer übernehmen Aufgaben rund um die Bahn, stellen Streckenposten und helfen bei den vielen kleinen und großen Dingen, die während eines solchen Camps anfallen. Auch das Reinigen der Sanitärbereiche gehört dazu. 

In diesem Jahr bekamen die Eltern zusätzlich eine ganz besondere Aufgabe. Sie wurden in vier Teams aufgeteilt und mussten gemeinsam Vorträge zu verschiedenen Themen vorbereiten. 

Dabei ging es beispielsweise um die Vorbereitung auf eine Rennsaison oder um die Frage, wie Eltern und Betreuer vor, während und nach einem Rennen mit den eigenen und auch mit anderen Kindern umgehen sollten. 

Die Ergebnisse überraschten selbst Matthias Lehmann. Einige Gruppen hatten sich sehr intensiv mit ihren Themen beschäftigt und die Vorträge ausgesprochen detailliert ausgearbeitet. 

Damit wurde ein weiterer wichtiger Punkt deutlich: Zur Nachwuchsarbeit gehört nicht nur das Fahren. Auch das Umfeld der Kinder hat großen Einfluss darauf, wie sie mit Erfolgen, Niederlagen, Druck und schwierigen Situationen umgehen. 

Das Camp ist keine reine Ferienbetreuung 

Für die kommenden Jahre wünscht sich Matthias Lehmann, dass dieser Gedanke bei allen Teilnehmern und Familien noch stärker ankommt. 

Das Kids Camp ist in erster Linie ein Trainings- und Ausbildungscamp. Es geht nicht darum, das eigene Kind morgens abzugeben und nach dem Training wieder abzuholen. Eltern und Betreuer gehören genauso dazu: Sie bringen sich ein, übernehmen Aufgaben, tauschen Erfahrungen aus und lernen gemeinsam mit den Kindern. 

Gerade für Neueinsteiger bietet das Camp die Möglichkeit, einen Blick auf die weitere Entwicklung im Bahnsport zu werfen. Wer mit der PW50 beginnt und später in die 85-ccm-Klasse wechselt, steht irgendwann vor der Frage, wie es danach weitergehen kann. Ist der Schritt in die 250-ccm-Klasse sinnvoll oder führt der Weg eher über die 500R zur offenen 500-ccm-Klasse? In Parchim können sich die Kinder und ihre Eltern die verschiedenen Motorräder und Klassen ansehen, mit erfahrenen Familien ins Gespräch kommen und sich über die jeweiligen Vor- und Nachteile informieren. 

Genau dieser Austausch ist ein wichtiger Teil des Camps. Neue Familien bekommen einen Eindruck davon, was sie in den kommenden Jahren erwarten kann, während erfahrene Fahrer, Eltern und Betreuer ihr Wissen weitergeben. 

Matthias machte dabei deutlich, dass die Organisatoren die Woche nicht durchführen, um sich daran zu bereichern. Hinter dem Camp stecken viel Arbeit, Zeit, Verantwortung und Kosten. Entscheidend ist, den Kindern etwas mitzugeben und sie bei ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. 

Gleichzeitig zog er ein sehr positives Fazit. Die große Mehrheit habe wunderbar mitgemacht und mitgearbeitet. Es gebe zwar immer ein paar kleine Stellschrauben, an denen man für das nächste Jahr drehen könne, grundsätzlich sei das Camp aber bereits so, wie es sein solle. 

Kanutour mit unfreiwilligem Bad 

Natürlich bestand die Woche nicht nur aus Training, Theorie und Arbeitseinsätzen. Auch gemeinsame Freizeitaktivitäten gehörten wieder zum Programm. 

Eines der absoluten Highlights war die Kanutour mit der großen Wasserschlacht zwischen dem MC Mecklenburgring und dem MSC Vier Tore. 

Das Team aus Parchim erwischte dabei keinen ganz optimalen Start: Das Boot des MC Mecklenburgring sank bereits bei der Abfahrt zum ersten Mal. Matthias Lehmann war selbst mit an Bord und konnte später entsprechend gut darüber lachen. 

Wer die Wasserschlacht am Ende tatsächlich gewonnen hat, lässt sich vermutlich nicht mehr eindeutig klären. Sicher ist nur: Trocken blieb dabei kaum jemand. 

Sportfest mit besonderem Finale 

Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Sportfest, das mit Unterstützung des MSC Vier Tore, des MC Nordstern Stralsund und aus Wolfslake auf die Beine gestellt wurde. 

Für Emilio-Valentino war dieses Sportfest der schönste Teil der gesamten Woche. Besonders wichtig ist ihm aber auch das Miteinander nach dem Training: Große und kleine Fahrer lassen den Tag gemeinsam ausklingen und verbringen die Abende nicht getrennt voneinander. 

Das Sportfest endete mit einer Disziplin, die bei den Kindern vermutlich besonders gut ankam: Sie durften ihre Eltern und Betreuer ungestraft mit Eiern bewerfen. 

Für die Erwachsenen war dieser Programmpunkt vielleicht nicht ganz so entspannt – für die Kinder dafür umso schöner. 

Auch das gemeinsame Essen am Donnerstag darf in einem Rückblick nicht fehlen. Mike Kaden bereitete den gesamten Tag über ein Wildschwein zu und sorgte damit am Abend für einen weiteren besonderen Moment der Campwoche. 

Was hinter einer solchen Woche steckt 

Ein Camp mit mehr als 30 Teilnehmern lässt sich nicht einfach nebenbei organisieren. 

Eine der größten Herausforderungen sind die notwendigen Genehmigungen. Der MC Mecklenburgring stand deshalb im Vorfeld in engem Kontakt mit dem Ordnungsamt und auch mit den Anwohnern. 

Eine gesamte Woche mit regelmäßigem Trainingsbetrieb bedeutet schließlich mehr Lärm, als es die Menschen in der Umgebung inzwischen gewohnt sind. Die offene Kommunikation des Vereins wurde jedoch positiv aufgenommen. Nach Angaben von Matthias Lehmann gab es eine durchweg gute Resonanz auf den Umgang mit diesem Thema. 

Die zweite große Herausforderung ist die Finanzierung. Die Teilnahmegebühren decken zwar einen Teil der Kosten, reichen aber bei Weitem nicht aus, um die gesamte Woche zu finanzieren. 

Als Beispiel nannte Matthias allein den Kraftstoffverbrauch der Bahnfahrzeuge: Von Samstag bis Freitag entstanden dafür Kosten von rund 600 Euro für Diesel. 

Hinzu kommen viele weitere Ausgaben sowie unzählige ehrenamtliche Stunden vor, während und nach dem Camp. Durch ständig steigende Kosten wird es nicht einfacher, eine solche Woche Jahr für Jahr auf dem bisherigen Niveau anzubieten. 

Umso wichtiger sind Sponsoren und Förderer. Matthias bedankte sich ausdrücklich beim MV.Malerfachbetrieb Marko Venner, bei BlitzschutzTechnik Termin mit Christian Termin sowie bei der Gebäudereinigung P. Karge mit Peter Karge für die Unterstützung des Camps. 

1.000 Euro für unsere teilnehmenden Kids 

Auch wir als MSC Vier Tore erhielten rund um das Camp eine wichtige Unterstützung. 

Die BNI Foundation Deutschland stellte unserem Verein eine Spende in Höhe von 1.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld unterstützen wir gezielt unsere eigenen Kinder, die am Kids Camp teilgenommen haben. 

Den Spendenscheck übergab Olaf Müller-Stegemann an unseren Vorsitzenden René. Für das gemeinsame Foto bekamen anschließend natürlich unsere Kids den Scheck in die Hand – schließlich sind sie diejenigen, denen diese Unterstützung zugutekommt. 

Wir bedanken uns herzlich bei der BNI Foundation Deutschland und bei Olaf Müller-Stegemann. Eine Campwoche ist für die Familien nicht nur mit viel Zeit und Organisation, sondern auch mit Kosten verbunden. Deshalb ist eine solche Unterstützung für unsere Nachwuchsarbeit besonders wertvoll. 

Starke Präsenz unseres Vereins 

Unsere Kinder waren in Parchim nicht allein. Viele Eltern, Fans und Verantwortliche des Vereins begleiteten sie und halfen während der Woche mit. 

Unser sportlicher Leiter Roman Kapuschinski war die gesamte Campwoche vor Ort. Auch unsere Trainer Steffen und Rocco begleiteten die Kinder in Parchim. 

Am Donnerstag besuchte zudem Udo Kammann unsere Kids. Udo gehört gemeinsam mit Roman Diehn zu den erfahrenen ehemaligen Neubrandenburger Fahrern, die ihr Wissen heute an unseren Nachwuchs weitergeben. 

Unser Vorsitzender René war bereits am Samstag zu den Kids Games vor Ort. Mit Stefan Schiebe, unserem zweiten Vorsitzenden, und Steffi Schiebe, die im Verein für die Finanzen verantwortlich ist, waren weitere Mitglieder des Vorstands in Parchim dabei. 

Unser Trainer Roman Diehn konnte in diesem Jahr urlaubsbedingt leider nicht teilnehmen. Damit war trotzdem ein großer Teil der sportlichen Leitung und des Vorstands vor Ort – gemeinsam mit vielen Eltern, Helfern und Fans. 

Der Blick auf die kommenden Jahre 

Matthias Lehmann möchte die neu hinzugekommenen 500R- und 500-ccm-Klassen weiter etablieren. Gleichzeitig würde er sich freuen, künftig wieder mehr internationale Gäste in Parchim begrüßen zu können. 

Gerade mit Teilnehmern aus Dänemark kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Terminüberschneidungen. Entweder fand kurz vor dem Parchimer Camp oder sogar in derselben Woche ein größeres Camp in Dänemark statt. 

Matthias steht deshalb bereits mit den dortigen Veranstaltern im Austausch. Vielleicht gelingt es künftig, die Termine besser aufeinander abzustimmen, damit sich beide Veranstaltungen nicht gegenseitig Teilnehmer nehmen. 

Mit mehr als 30 Teilnehmern, die in diesem Jahr überwiegend aus dem Nordosten kamen, kann das Organisationsteam dennoch sehr zufrieden sein. Die Nachfrage zeigt, wie wichtig ein solches Angebot für die Nachwuchsarbeit ist. 

Aus einem Camp könnten zwei werden 

Die Anmeldezahlen würden inzwischen sogar ausreichen, um theoretisch zwei Camps durchzuführen. Für Matthias ist das momentan noch ein sehr großer Schritt, langfristig sieht er darin aber eine mögliche Entwicklung. 

Seine Vision für die kommenden fünf Jahre ist eine Aufteilung in zwei eigenständige Angebote: 

Ein Kids Camp für die PW50- und 85-ccm-Klassen sowie ein Junior Camp für die 500R- und 500-ccm-Fahrer. Beide Camps könnten beispielsweise mit einem zeitlichen Abstand von zwei Wochen stattfinden. 

Damit bekämen die jüngeren Kinder weiterhin ein auf sie zugeschnittenes Programm. Gleichzeitig würden die Umsteiger aus der 85-ccm-Klasse und die älteren Nachwuchsfahrer nicht hintenüberfallen, sondern könnten gezielt auf die Anforderungen der größeren Motorräder vorbereitet werden. 

Ein weiterer großer Wunsch wäre, irgendwann auch einen etablierten Rennfahrer wie Kai Huckenbeck, Norick Blödorn oder Janek Konzack für das Camp zu gewinnen. Sie könnten den Kids und Junioren mit Rat und Tat zur Seite stehen, Erfahrungen weitergeben und vielleicht einzelne Trainingseinheiten übernehmen. 

Dass Fahrer wie Norick Blödorn und Janek Konzack schon in jungen Jahren ihre Runden in Parchim drehten, zeigt, welche Entwicklung aus der Nachwuchsarbeit entstehen kann. 

Bisher scheiterten entsprechende Besuche vor allem an den vollen Rennkalendern. Die Idee bleibt aber bestehen. 

Langfristig könnte die Campwoche außerdem mit einem richtigen Abschlussrennen beendet werden – nicht nur mit einem Vergleich, sondern mit einem Rennen, bei dem die Kinder und Jugendlichen das Gelernte direkt anwenden und sich miteinander messen können. 

Danke für eine besondere Woche 

Eine solche Campwoche ist nur möglich, weil viele Menschen gemeinsam anpacken. 

Unser großer Dank geht an Matthias Lehmann, das gesamte Organisationsteam, die Drift Kids Parchim und den MC „Mecklenburgring“ Parchim. Ebenso bedanken wir uns bei Jörg Tebbe und Noel Koch, bei allen weiteren Helfern, Streckenposten, Köchen und den Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass die Bahn und das gesamte Gelände eine Woche lang funktionieren. 

Danke an alle Eltern und Betreuer, die Aufgaben übernommen, ihre Kinder unterstützt, Vorträge vorbereitet, Sanitärbereiche gereinigt und nicht zuletzt auch die eine oder andere Wasserschlacht oder Eierattacke überstanden haben. 

Danke an den MC Nordstern Stralsund und die Beteiligten aus Wolfslake für die Zusammenarbeit beim Sportfest, an Mike Kaden für das Wildschwein und an alle Sponsoren und Unterstützer des Camps. 

Ein besonderer Dank geht außerdem an die BNI Foundation Deutschland für die Unterstützung unserer teilnehmenden Kinder. 

Vor allem aber sind wir stolz auf unsere acht Kids. Sie haben trainiert, gelernt, mitgeholfen und gemeinsam mit den anderen Teilnehmern eine besondere Woche erlebt. 

Das Kids Camp zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass Nachwuchsarbeit nicht nur auf der Rennbahn stattfindet. Es geht auch um Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe, Verantwortung und darum, Erfahrungen miteinander zu teilen. 

Wir hoffen sehr, dass dieses Camp noch viele Jahre erhalten bleibt – und wir 2027 wieder mit einer mindestens genauso großen Gruppe nach Parchim reisen können. 

Bildnachweis: Matthias Lehmann / M.L.PICS 

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